Turnen am Rio-Reck

Einmal wie Fabian Hambüchen fühlen – bei uns ist das möglich!

Dank Spieth Gymnastics aus dem schwäbischen Altbach haben alle Besucher des EnBW DTB-Pokals die Möglichkeit, sich einmal wie Olympiasieger Fabian Hambüchen zu fühlen. Im Foyer der Porsche-Arena steht eines der original Recks aus Rio de Janeiro. Viele der Weltstars haben sich daran auf den Auftritt in der Arena vorbereitet, unter anderem Olympiasieger Fabian Hambüchen. Und nun das Beste: Jeder Besucher des EnBW DTB-Pokals darf daran „turnen“ und ein Selfie machen, das er dann Hashtag #Goldreck posten kann.

Es war die Geschichte der Olympischen Spiele aus Sicht des deutschen Turnens. Vorzeigeturner Fabian Hambüchen erkämpfte sich mit lädierter Schulter die Goldmedaille an seinem Paradegerät Reck. Wie wichtig ihm dieser Erfolg war, und wie sehr er seinen Sport und speziell das Gerät Reck liebt, zeigte sich wenig später. Mit der Goldmedaille um den Hals enthüllte er bei der Feier im Deutschen Haus in Rio seine Pläne. "Als ich in die Halle gegangen bin, um ein Erinnerungsfoto mit dem Reck zu machen, kam mir der Gedanke: Hey Alter, das Ding musst du kaufen. Es wäre ja blöd, wenn ich das Ding hier stehen lasse."

Dank Gerätehersteller Spieth Gymnastics aus dem schwäbischen Altbach bei Esslingen, konnte dieser Wunsch auch in die Tat umgesetzt werden – ohne dass Hambüchen auch nur einen Cent bezahlen musste. "Wir haben ihm das goldene Reck in Anerkennung seiner wunderbaren Karriere und seiner großartigen Leistung geschenkt", sagt Henning Hauser, Geschäftsführer von Spieth Gymnastics. Wenige Tage vor dem EnBW DTB-Pokal war es dann so weit. In der Trainingshalle in Wetzlar wurde die Ankunft des olympischen Unikats inklusive großem Medienauflauf gefeiert. Der Goldmedaillengewinner setzte sein Autogramm neben die Olympischen Ringe und weihte es gleich ein. "Das ist jetzt ein schöner Moment, da kommen wieder alle Erinnerungen hoch", sagte er ergriffen. In Zukunft sollen in der Halle in Wetzlar daran Nachwuchstalente trainieren.