34 Jahre DTB-Pokal in Stuttgart - 34 Jahre großartige Turnkunst

1983 Die Hans-Martin-Schleyer-Halle war gerade ein paar Wochen alt, als die Turner im Oktober von Stuttgarts neuer Arena Besitz ergriffen.
1984 Neues Wettkampfformat: Statt des Teamwettbewerbes mussten die Turnerinnen und Turner zuerst einen Mehrkampf absolvieren, um sich dann für die Gerätefinals zu qualifizieren.
1993 Änderung des Formats: Die drei weltbesten Turner waren gesetzt, fünf weitere mussten sich fürs Finale qualifizieren. Die zwei besten Finalisten traten im Winners Final noch einmal gegeneinander an.
1996 Die beiden Finalisten mussten sich im Winners Final nach ihren Übungen auf ein Podest stellen, das sich dann langsam in die Höhe erhob. Wessen Gabelstapler zuerst anhielt, war Zweiter.
2004 Noch nie war das Interesse des Fernsehens so groß. Deutschland war im Fabian-Hambüchen-Fieber. 24,82 Millionen Zuschauer sahen allein in Deutschland Turnen vor dem TV.
2007 Zur 25. Austragung im Jahr 2007 gab's eine Veränderung der Örtlichkeit. Die Turnfamilie versammelt sich nun in der neuen Porsche-Arena. Zudem schwang sich die EnBW zum Titelsponsor auf.
2008 2008 gab's zum EnBW DTB-Pokal noch die Champions Trophy. Acht Mehrkämpfer gingen an die Geräte. Wie schon vor 25 Jahren.
2011 Schließlich wurde das Format zum Weltcup entwickelt. Mit den vier Stationen in Tokio, Glasgow, Stuttgart und einer wechselnden Stadt in den USA. Außerdem fand die Premiere des Team-Wettkampfes, als zweites, vom Weltcup unabhängiges Turnier, statt. Das war die Premiere der Team Challenge.
2012 Im Rahmen des EnBW DTB-Pokals verabschiedet sich Philipp Boy als aktiver Turner.
2014 Andreas Bretschneider feierte mit seiner Eigenkreation am Reck Weltpremiere. Ab sofort ist der "Bretschneider", ein Salt über die Reckstange (Kovacs) mit anschließender Doppelschraube, Bestandteil der Turnerbibel "Code de Pointage" und ist als bislang einziges H-Teil in der schwierigsten aller Kategorien.
2016 Erstmals findet der EnBW DTB-Pokal nicht im Herbst, sondern im Frühjahr statt. Neu ist auch, dass die drei Stationen der FIG Weltcup-Serie Stuttgart, Glasgow (Schottland) und Newark (USA) innerhalb von drei aufeinanderfolgenden Wochenenden ausgetragen werden. Die Team Challenge war so stark besetzt, dass man ihr den Namen "kleine Olympische Spiele" gab.
2017 Der neue Termin im Frühjahr wurde von den Zuschauern sehr gut angenommen. 2017 wurden ein neuer Zuschauerrekord mit 24.500 verkauften Tickets aufgestellt.